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Abbruch, so nennt man das Abstürzen großer Teile der Steilküste. Alljährlich rutschen viele Tonnen Kreide in die Ostsee. Es ist ein immer wiederkehrendes Naturschauspiel.
Die Buche ist im Nationalpark die häufigste Baumart. Hier konnte sie seit Jahrhunderten fast ungestört wachsen und gedeihen. Das ist weltweit beinahe einmalig.
Caspar David Friedrich war ein großer Künstler und lebte von 1774 bis 1840. Auf seinen Rügenreisen zeichnete er Bilder, die die Kreideküste weltberühmt gemacht haben.
Der Donnerkeil ist ein versteinerter Teil von einem Tintenfisch. Donnerkeile findet man oft am Strand. Achtung! Im Nationalpark darf nichts gesammelt oder verändert werden.
Eiszeiten sind ganz besonders kalte Perioden der Erdgeschichte. Nach der letzten Eiszeit – also vor etwa 10.000 Jahren – ist hier die Ostsee entstanden.
Der Feuerstein ist ein sehr harter schwarz-weißer Stein. Wenn er zerbricht, hat er sehr scharfe Kanten. Du findest ihn an der Steilküste von Rügen. Auch Steine dürfen im Nationalpark nicht gesammelt werden.
Ein Großschutzgebiet ist eine riesige Fläche, die Pflanzen, Tiere und ihren Lebensraum schützt, damit sie sich ungestört entwickeln können. Nationalparke sind Großschutzgebiete.
Hühnergötter findest du oft am im Nationalpark. Es sind Feuersteine mit einem Loch. Früher glaubten die Menschen, Hühnergötter helfen gegen böse Geister und Dämonen.
Informationen zum Nationalpark bekommst du vom Ranger. Der erwartet dich im Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL und freut sich auf alle deine Fragen.
Einige Tiere im Nationalpark haben keine natürlichen Feinde mehr. Damit es nicht zu viele werden, müssen einige von ihnen auf der Jagd geschossen werden. Sie würden sonst den Wald kahl fressen.
Der Königsstuhl ist der spektakulärste Felsvorsprung an der Kreideküste. Er ist 118 m hoch und bietet eine tolle Aussicht.
In den unberührten Mooren und Sümpfen des Nationalparks hat man bis heute 79 Arten von Landschnecken entdeckt.
Moore wurden vom Menschen fast überall zerstört. Im Nationalpark gibt es sie noch zahlreich.
Nationalparks gibt es auf der ganzen Welt. In ihnen werden die letzten natürlichen Regionen geschützt. Natur soll sich frei entfalten. Natur, Natur sein lassen – so lautet das Motto aller Nationalparks.
Orchideen gehören zu den besonders seltenen und geschützten Pflanzen im Nationalpark. Hier gibt es noch 23 unterschiedliche Arten.
Hier im Nationalpark ist die Natur das Wichtigste. Deshalb müssen die Autos am Rand parken.
Quallen bestehen fast nur aus Wasser und sind schön anzusehen. Lass sie lieber in Ruhe, wenn du am Strand bist.
Der Mensch ist immer nur Gast im Nationalpark. Darum gelten strenge Regeln: nicht die Wege verlassen, leise sein und nichts aus der Natur mitnehmen.
Der Schutz der Natur ist unser Ziel, damit du und irgendwann auch mal deine Kinder die unberührte Natur beobachten und von ihr lernen können.
Die Tierwelt des Nationalparks ist gekennzeichnet durch sehr viele und sehr seltene kleine Arten. Es gibt hier nicht die großen spektakulären Tiere wie Wolf, Bär oder Elch.
Die UNESCO spricht für alle Menschen der Welt. Sie hat die alten Buchenwälder des Nationalparks zum Weltnaturerbe erklärt.
Im Nationalpark gibt es seltene Vögel, die viel Ruhe brauchen. In den steilen Kreidefelsen brüten Arten, die sonst nur im Gebirge leben.
Wahrzeichen des Nationalparks ist der Königsstuhl, ein riesiger Kreidefelsen. Am Königsstuhl steht das Infozentrum des Nationalparks.
Im Nationalpark kannst du die vom Aussterben bedrohte Xysticus (Krabbenspinne) entdecken. Sie trägt ihren Namen nicht von ungefähr: Sie sieht aus wie eine winzige Krabbe.
Ysop ist ein uraltes Gewürz. Im Nationalpark wächst noch die Urform dieses Krautes.
Im Nationalpark-Zentrum kannst du ganz viel über die ursprüngliche Natur erfahren. Und warum es so wichtig ist, sie zu respektieren und zu schützen.
Ein gemeinnütziges Projekt des WWF, der Stadt Sassnitz und des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Unterstützt und gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz