Wir machen Unsichtbares sichtbar.

Sie träumen von Ruhe, wollen aber auch was erleben. Die Reise ist optimal organisiert, der Bus klimatisiert und die Mitreisenden sind nett und höflich. Der Clou: Den Sorglos-Urlaub gibt's zu einem supergünstigen Preis!

Reisebericht „Endlich Rügen!“

Monika und Inge sind zwei lebenslustige Schwestern aus einer thüringischen Kleinstadt. Zusammen sind sie über 130 Jahre alt, also eigentlich viel zu jung für eine organisierte Gruppenreise.

Endlich Rügen! Foto von Monika aus Thüringen
Nach einer langen Anreise endlich am Sehnsuchtsort.

Audio-Reisebericht von Monika und Inge

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Jetzt musste ich 65 Jahre alt werden, um die Landschaft meines Lebens zu finden. Königsstuhl, du hast mir für einen Moment den Atem geraubt!

Monika, Thüringen

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Endlich Rügen!

Gerade 5 Uhr morgens - Ein Hauch von Frühling ist auf dem Rathausplatz einer Thüringischen Kleinstadt zu spüren. 

Die zwei Schwestern Monika und Inge stehen mit gepackten Koffern als Erste an der verabredeten Abfahrtstelle des Reisebusunternehmens „Sonnenschein“. 

Monika ist die jüngere und lustigere von beiden. Trotz ihrer 65 Jahre und einem langen Arbeitsleben als Verkäuferin steckt sie noch voller Energie und Tatendrang. Sie war es auch, die in der Vorweihnachtszeit die Idee hatte, mit ihrer Schwester Inge eine Busreise auf die Insel Rügen zu machen. 

Als ihre Kinder noch klein waren, wollten sie oft einen gemeinsam Urlaub an der Ostsee verbringen. Leider kam immer etwas dazwischen. Inge war Lehrerin für Kunst und Geschichte und konnte ja nur in den Schulferien verreisen. Jetzt sind sie beide Rentnerinnen, die Kinder sind aus dem Haus, und ihre Männer werkeln das ganze Frühjahr im Garten. Jetzt endlich gönnen sich Monika und Inge ihren Rügenurlaub. 

Nach und nach füllt sich der Platz mit Menschen. Alle wirken etwas müde, man begrüßt sich freundlich. Monika und Inge stehen in der ersten Reihe. Der Bus fährt vor. Ein netter Fahrer mit Hamburger Dialekt begrüßt die Gruppe und hilft beim Verstauen der Koffer. Monika erkennt einen großen tätowierten Anker auf dem Unterarm des Busfahrers, als er ihr beim Einsteigen hilft. Sie raunt ihrer Schwester zu: „Inge schau mal, der Kapitän ist schon an Bord“.

Fünf Stunden Fahrt liegen nun schon hinter ihnen. Monika und Inge haben die Zeit genutzt und ihre Rügenreiseführer noch einmal gelesen. Am meisten interessiert sie die Kreideküste, die sie bisher nur von Bildern und aus Erzählungen kennen. „Liebe Reisende, wir fahren jetzt auf die Insel Rügen und erreichen in 45 Minuten unser Hotel in Sassnitz!“ schallt die Stimme des Kapitäns durch die Lautsprecher. 

In Sassnitz angekommen, bleibt nicht viel Zeit. Noch heute soll es zum berühmten Kreidefelsen gehen. "Wir dürfen mit dem Bus direkt bis zum Königsstuhl vorfahren", freut sich der Busfahrer. Der Bus schlängelt sich durch eine enge Straße umgeben von dichten Buchenwäldern. "Die Wälder gehören seit 2011 zum UNESCO Welterbe", weiß Inge zu berichten. "Einmal Lehrerin - immer Lehrerin", denkt Monika und staunt: Die Zweige der Alten Buchenwälder streichen dicht am Seitenfenster vorbei. Lag da nicht ein Hirsch mit mächtigem Geweih im Schatten der Bäume?Am Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL angekommen, steigt die Gruppe aus und wird freundlich von einem Ranger begrüßt. „Herzlich willkommen im Nationalpark Jasmund! Bitte folgen sie mir.“ Es stehen schon drei andere Reisebusse auf dem Parkplatz, doch alles läuft reibungslos. Keine Wartezeiten und keine Menschenschlangen; alles ist perfekt abgestimmt. Toiletten, Souvenirladen, Bänke zum Durchatmen: Für alles ist gesorgt. Monika und Inge fühlen sich nach der lange Anreise endlich am Ziel. Auch der Kapitän genießt den Moment und sitzt entspannt vor einem Pott dampfendem schwarzen Tee im Bistro. Er zwinkert Monika und Inge mit den Worten zu. „Wart ihr schon im Kino? Das müsst ihr unbedingt gesehen haben. Dort wird die Wanderung der Alten Buchenwälder erzählt. Die sind ja wohl hier ´was ganz Besonderes im Nationalpark Jasmund. Sie gehören zu UNICEF oder so.“- „Naja, so ähnlich, sie sind Teil des UNESCO-Welterbes“ berichtigt ihn Inge.Selbst auf der Aussichtsplattform des Königsstuhls herrscht entspannte Ruhe. Viele Schüler stehen dort mit Arbeitsblättern und staunendem Blick. Strahlend weiße Kreideklippen stürzen hier fast 120 Meter senkrecht in die Tiefe. Wie hängende Gärten klammern sich die alten Buchen an den bizarren Kreidewänden fest. Am Fuß der Klippen schwappen die Wellen der Ostsee scheinbar lautlos ans Ufer. Am weiten Horizont türmen sich weiße Wolkenbänke auf. Monika und Inge sind überwältigt: Welch faszinierende Bilder sich dem Betrachter bieten! Was für eine grandiose Natur! ....„Mensch, ich such Euch schon überall, Mädels! Ihr könnt euch wohl gar nicht losreißen von diesem Anblick. Kommt schnell, die anderen sind schon alle im Bus!“ „Aye, Aye Käpt’n - wir kommen ja schon.“

Besucher-Zentrum

Öffnungszeiten

Ostern bis 31.10. | 9 - 19 Uhr
1.11. bis Ostern | 10 - 17 Uhr

Eintritt

Kinder 6-14 J. | 4,00 €
Erwachsene | 8,50 €
Familien 2 Erw. + Kinder | 17,00 €

Info und Reservierung

Nationalpark-Zentrum Königsstuhl
Sassnitz auf Rügen
  +49 38392 6617 66
  info@koenigsstuhl.com


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