Druckversion

Anfänge des Naturschutzes

Stubnitz von 1685

Die Stubnitz ist eines der am längsten geschützten Naturgebiete Deutschlands.

Anlass zum Naturschutz in der Stubnitz gab die Bedrohung der einzigartigen Landschaft durch einen beabsichtigten  Kreideabbau an der Kreideküste anfangs des 20. Jahrhunderts. Es folgte die erste Unterschutzstellung per Polizeiverord-
nung vom 17. März 1929. Am 27.8.1935 wurde eine zweite Schutzverordnung für das NSG Jasmund erlassen, die nach dem ersten Naturschutzgesetz der DDR von 1954 rechtskräftig blieb.

Trotz des Status als Naturschutzgebiet unterlag die Stubnitz einer zunehmen-
den Belastung. Die Frage eines erweiterten Schutzes der ganzen Stubnitz blieb darum immer aktuell. Im Spätherbst 1989 nach der politischen Wende in der DDR konnte der Gedanke an die Schaffung eines Nationalparks aufgegriffen und im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR realisiert werden.

Waldgeschichte.pdf

Landschafts- und Waldgeschichte der Stubnitz

47 K

Siedlungsgeschichte.pdf

Seit 5000 v. Chr. ist Jasmund nahezu durchgehend besiedelt.

65 K

Ein gemeinnütziges Projekt des WWF, der Stadt Sassnitz und des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Unterstützt und gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz