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Offene Landschaft

Kleiner Moorsee
Kleiner Moorsee

Der Nationalpark Jasmund ist in erster Linie ein Waldnationalpark.

Die auf nahezu allen Standorten herrschenden Wälder stoßen jedoch in zwei Extrembereichen an natürliche Grenzen: an der Küste und an ständig nassen Moorstandorten. So gehört der Nationalpark Jasmund zu den wenigen Landschaften in Deutschland, in denen die Abfolge vom geschlossenen Wald zu natürlich offenen, d.h. waldfreien Biotopen zu beobachten ist. Die Kreideküste im Nationalpark gehört zu den großartigsten Waldgrenzstandorten des norddeutschen Tieflandes. Offene Biotope haben zwar nur geringen Flächenanteil, sind aber eine ganz wesentliche Komponente der Naturausstattung des Nationalparks.

Neben den natürlichen Waldgrenzstandorten der Steilküste, des Strandes und der Moore gibt es vor allem am Westrand des Nationalparks ehemalige Ackerflächen und aufgelassene Kreidegruben sowie Weideflächen auf Mineralböden, die den Übergang von der geschlossenen Waldlandschaft der Stubnitz zur alten Kulturlandschaft im westlichen Teil der Halbinsel Jasmund vermitteln.

Ein gemeinnütziges Projekt des WWF, der Stadt Sassnitz und des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Unterstützt und gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz