Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL - Kreideabbruch nicht so groß wie anfangs erwartet

Presse Detail

15. August 2011

Kreideabbruch nicht so groß wie anfangs erwartet

Es sind nun rund 30.000 Kubikmeter Kreide, die am vergangenen Wochenende aus einer Höhe von etwa 70 Metern in die Ostsee brachen.

Der Abbruch ereignete sich zwischen dem Kolliker Ort und der so genannten Piratenschlucht. Das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL warnt davor, den Strandweg an der Kreideküste zu bewandern. Erneute Abbrüche können nicht ausgeschlossen werden. Durch die ständigen Regenfälle der jüngsten Vergangenheit häufen sich enorme Kreideabrisse. Trotz aller verständlichen Aufregung sind sie jedoch Teil der natürlichen Dynamik einer lebenden, aktiven Kreideküste. Im Gegensatz zu einem toten Kliff sind sie ständigen Veränderungen unterworfen. Diese so genannte Küstenerosion, wie sie sich an der Kreideküste im Nationalpark Jasmund ereignet, ist ein natürlicher Vorgang seit jeher und Zeichen für eine intakte Kreideküste.